Deckeldose Loetz, Hans Bolek, ca. 1916

SKU 263

Hans Bolek, Johann Lötz- Witwe, Ausführung 165, 1916-17

  • Höhe: 18cm
  • Breite: 15cm
  • Datierung: 1915 bis 1916
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Glas, mundgeblasen, Kaltemail
    Expertise:

    Lit.: Loetz – Böhmisches Glas 1880-1940, Band II Musterschnitte, S. 236, Nr. 861/I; Das böhmische Glas 1700-1950 – Band IV Jugendstil in Böhmen, S. 131

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    Beschreibung

    Schon um 1900 bemühte sich die Glashütte Johann Lötz-Witwe Klostermühle um Zusammenarbeit mit bedeutenden Künstlern aus Europa. Vor allem die Künstler im Umkreis der Wiener Sezession arbeiteten häufig und lange Zeit mit der Manufaktur zusammen.
    Neben Josef Hoffmann und Dagobert Peche entwarf der Hoffmann Schüler Hans Bolek mehrere Jahre Gläser für Lötz. Er wurde von Hoffmann und Peche stark beeinflusst und setzte den Erfolg deren Entwürfe fort.
    Der Formentwurf dieser Schale lässt sich auf die Jahre 1915 und 1916 datieren und wurde von Hans Bolek gezeichnet. Sie zeichnet sich durch eine sehr komplizierte Glastechnik aus, bei der buntes Glas von einer durchsichtigen Schicht überfangen wurde. Form und Dekor erinnern stark an Werke von Hoffmann oder Peche und machen dieses Objekt zu einem besonders schönen Vertreter einer der besten Perioden der böhmischen Glashütte.

    Künstler

    Hans Bolek (Wien 1890 – 1978 Wien) war ein österreichischer Architekt und Designer. 1890 in Wien geboren studierte er in den Jahren 1906-1910 an der Kunstgewerbeschule Wien bei Josef Hoffmann. Zeitgleich war er auch Mitarbeiter im Atelier von Otto Prutscher. 1910 machte sich Bolek als Architekt selbständig und war 1914 Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbundes. Er lieferte Entwürfe für Bauten und gestaltete als vielseitiger Designer Möbel, Keramiken, Glas und Schmuck. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete Bolek 1946-1962 an der Wiener Modeschule und war als Maler und Grafiker tätig. Bolek starb 1978 in Wien.

    Glassammlern ist der Name Bolek wegen seiner Glasentwürfe für die Firma Johann Loetz Witwe ein Begriff. Bolek gestaltete in den Jahren 1912 bis 1917 zahlreiche Form- und Dekorentwürfe für die Glasmanufaktur Loetz, darunter Gefäße, die explizit für die Präsentation auf der bekannten Werkbundausstellung in Köln 1914 gedacht waren. Diese sogenannten „Werkbundgläser“ sind nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis technischer Meisterschaft, ihre modernen Dekore unterscheiden sich auch grundlegend von den Jugendstil-Dekoren der „Phänomen Genres“ aus dem Hause Loetz.

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