Ernst Huber Vermunt-Stausee

SKU 415

Ernst Huber Vermunt-Stausee Öl auf Leinwand 1938/39 signiert

  • Höhe: 100cm
  • Breite: 70cm

    Datierung: 1938 bis 1939
    Epoche: Zwischenkriegsmalerei
    Zeitraum: 1920-1940 and 20. Jhd.
    Technik: Öl auf Leinwand, mit originalem Max Welz-Rahmen gerahmt
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    Beschreibung

    Ernst Huber war ein bedeutender österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit. Ein wiederkehrendes und zentrales Thema in seinen Bildern ist die Landschaft, durch die er seiner Naturliebe und starken Verbundenheit zu seiner Heimat Ausdruck verleiht.
    Hier fängt er ein Motiv aus dem vorarlberger Hochgebirge ein und gewährt uns aus extremer Vogelperspektive Einblick in das Montafon mit den vergletscherten Bergspitzen der Silvretta-Gruppe. Wie durch Adleraugen blickt man in das enge Tal hinab und erspäht im Hintergrund den Vermuntsee, eingebettet in die majestätische Bergwelt. Im Überflug skizziert der Künstler manche Details nur flüchtig, wie die Baumgruppe in der rechten unteren Bildecke oder die nur schemenhaft angedeuteten Weiler im Talgrund. Umso genauer eröffnet er dem Betrachter das Bergpanorama am Horizont und führt perspektivisch meisterhaft an die entfernten Bergspitzen heran. Den befreienden Aufstieg von der dunklen Talschlucht hinauf in wahrhaft lichte Höhen setzt Huber auch formal mit der Verwendung des Hochformats meisterlich um.
    Huber schuf „Vermunt“ in den Jahren 1938/39 auf dem Höhepunkt seines Schaffens. 1935 war der Maler mit dem Österreichischen Staatspreis für Malerei ausgezeichnet worden. Seine Werke befinden sich heute zum Beispiel in den Sammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere, der Albertina, im Leopold Museum oder der Österreichischen Nationalbank.

    Künstler

    Ernst Huber (Wien 1895 – 1960 Wien) war ein bedeutender österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit. Ausgebildet als Buchdrucker und Graphiker besuchte er an der Wiener Kunstgewerbeschule kurzzeitig auch Kurse für ornamentales Zeichnen unter Otto Prutscher und Karl Witzmann.

    Die Malerei brachte er sich als Autodidakt bei. Bald schon wurde er Teil der Künstlergruppe Kunstschau um Anton Faistauer, Oskar Kokoschka oder Herbert Boeckl, wo er erste Erfolge feierte. 1928 wurde er Mitglied der Secession. Seit den 1920er Jahren verband ihn eine lebenslange Freundschaft mit den Malerkollegen Franz Kitt, Georg Merkel, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ludwig H. Jungnickel u.a., im Malerkreis der sogenannten Zinkenbacher Malerkolonie.

    Ernst Huber blieb in seiner Malerei, wie viele Kollegen seiner Generation, dem Gegenständlichen verhaftet. Motivisch fand er Inspiration in der Landschaft, auf seinen vielen Reisen und in den Altmeistergemälden Pieter Brueghel d.Ä. Besonders beliebt sind heute noch seine Winterbilder, in denen er oft die verschneite Landschaft im salzburgischen Wagrain festhielt, wo er von 1942 bis 1957 lebte.

    1935 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Arbeiten von Ernst Huber finden sich in den Sammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere, im Leopold Museum oder der Albertina in Wien.

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