Ernst Huber Winterlandschaft

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Ernst Huber (Wien 1895 – 1960 Wien) “Winterlandschaft” signiert und datiert “E. Huber 1943”, Öl auf Leinwand, 58 x 71 cm

  • Höhe: 58cm
  • Breite: 71cm
  • Datierung: 1943
    Epoche: Zwischenkriegsmalerei
    Technik: Öl auf Leinwand
    Expertise:

    links unten signiert und datiert”E. Huber 1943″

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    Beschreibung

    Der junge Ernst Huber begann seine Karriere als autodidakter Maler in den 1920er Jahren. Der Erfolg seiner ersten Ausstellung im Jahr 1919 ermutigte ihn eine Laufbahn als Künstler einzuschlagen. Kaum zehn Jahre später war er Mitglied der Wiener Secession und nahm regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Als begeisterter Reisender zog er durch Europa und die Welt und hielt seine Impressionen in Aquarellen und Ölbildern fest.
    Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges machten sich auch in seinen Bildern bemerkbar. Eine pastose Malweise und düstere Farbgebung zeichnen sein Schaffen in den 1940er Jahren aus. Dieses Bild einer Winterlandschaft malte er im Jahr 1943, als er von Wien nach Wagrain zog. Dort entdeckte Huber neue Themen und Motive; die pittoresken Landschaften der verschneiten Alpendörfer hielt er in seiner markanten, expressionistischen Darstellungsweise fest.

    Künstler

    Ernst Huber (Wien 1895 – 1960 Wien) war ein bedeutender österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit. Ausgebildet als Buchdrucker und Graphiker besuchte er an der Wiener Kunstgewerbeschule kurzzeitig auch Kurse für ornamentales Zeichnen unter Otto Prutscher und Karl Witzmann.

    Die Malerei brachte er sich als Autodidakt bei. Bald schon wurde er Teil der Künstlergruppe Kunstschau um Anton Faistauer, Oskar Kokoschka oder Herbert Boeckl, wo er erste Erfolge feierte. 1928 wurde er Mitglied der Secession. Seit den 1920er Jahren verband ihn eine lebenslange Freundschaft mit den Malerkollegen Franz Kitt, Georg Merkel, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ludwig H. Jungnickel u.a., im Malerkreis der sogenannten Zinkenbacher Malerkolonie.

    Ernst Huber blieb in seiner Malerei, wie viele Kollegen seiner Generation, dem Gegenständlichen verhaftet. Motivisch fand er Inspiration in der Landschaft, auf seinen vielen Reisen und in den Altmeistergemälden Pieter Brueghel d.Ä. Besonders beliebt sind heute noch seine Winterbilder, in denen er oft die verschneite Landschaft im salzburgischen Wagrain festhielt, wo er von 1942 bis 1957 lebte.

    1935 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Arbeiten von Ernst Huber finden sich in den Sammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere, im Leopold Museum oder der Albertina in Wien.

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