Ferdinand Brunner "Zypressen" (Castel Gandolfo)

SKU 321

Ferdinand Brunner “Zypressen” (Castel Gandolfo), Öl auf Leinwand signiert u datiert

  • Höhe: 115cm
  • Länge: 204cm
  • Datierung: 1898
    Technik: Öl auf Leinwand
    Expertise:

    Links unten signiert und datiert „Ferdinand Adam Brunner“, 1898
    rückseitig Ausstellungsnummer des Künstlerhauses 1898/1229
    Kat. Kolhammer 2018

    49.000,00 inkl. MwSt.
    SKU 321
    Beschreibung

    Dieses Gemälde verströmt eine große Ruhe und lässt den Betrachter unweigerlich innehalten. Der Blick schweift über eine weite Anhöhe, folgt dem Feldweg zu einer gemauerten Treppe, verweilt dort kurz bei einem Grüppchen Frauen um dann weiter ins Bild hineinzuführen, zu einem umfriedeten Garten. Den Weg dorthin säumen schlanke Zypressen.
    Es ist ein bescheidenes Bildmotiv, welches Ferdinand Brunner hier festgehalten hat. Die parkähnliche Anhöhe bei Castel Gandolfo befindet sich südlich von Rom. Hier, über dem Albaner See, war die Sommerresidenz der Päpste und Brunner besuchte diese idyllische Gegend während seiner Italienreise 1896/97.
    Wie zufällig eröffnet der Maler uns die mediterrane Szenerie: das terrassierte Gelände mit dem weiten Blick über den Albaner See in der Ferne, darüber der Himmel. Den einzigen Farbtupfer darin bildet die Figurenstaffage.
    Mit der Komposition des Bildes beweist der damals erst 28jährige Maler seine ganze Meisterschaft. Die hochgewachsenen Zypressen in der linken Bildhälfte bilden einen Kontrapunkt zum horizontal angelegten Gemälde. Virtuos hält Ferdinand Brunner darin schlichte Details wie den felsigen Untergrund fest, der sich farblich im Mauerwerk wiederfindet, oder die unscheinbaren Wiesenblumen und den sandigen Weg.
    Es sind aber die aufbrechende Wolkendecke und das diffuse Licht am Himmel, welche diesem grandiosen Bild eine fast mystische Aura verleihen und den Eindruck abgeklärter Serenität verstärken.

    Künstler

    Ferdinand Brunner (Wien 1870 -1945 Wien) wurde 1870 in Wien geboren und begann seine Lehre als Maler im Alter von 14 Jahren. Ab 1891 studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste unter Eduard von Lichtenfels. Bereits in dieser Zeit erhielt er sämtliche Auszeichnungen, die die Akademie zu vergeben hatte. 1901 wurde Brunner Mitglied der Künstlergenossenschaft (Wiener Künstlerhaus) und stellte in Folge auf internationalen Kunstausstellungen aus, so in Düsseldorf oder im Münchner Glaspalast. Er erhielt die große goldene Staatsmedaille und 1922 den Professorentitel verliehen. Brunner starb 1945 in Wien.

    Brunner hat sich schon sehr früh auf die Landschaft als bevorzugtes Motiv festgelegt. Mit seinen Darstellungen einfacher Gehöfte in Ober- und Niederösterreich und meisterhaften Baumformationen in den für ihn so typischen Grüntönen ist er ein Meister bescheidener Sujets. Sie laden den Betrachter immer zum kontemplativen Verweilen ein. Konsequent ging der Künstler seinen Weg und schuf sich durch die Perfektionierung seiner Technik und seines unaufgeregten Bildrepertoires eine große Anhängerschaft. Unbeirrbar hielt er an unprätentiösen Bildmotiven fest, fernab vom schwelgerischen Kolorismus der Spätimpressionisten oder den neuen Stilen der Sezessionisten.

    Brunners Gemälde finden sich in vielen öffentlichen Sammlungen, so z.B. in der Akademie der bildenden Künste in Wien oder im Niederösterreichischen Landesmuseum.

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