Hanns Pellar, "Dame im Ballkleid"

SKU 470

Hanns Pellar (Wien 1886 – 1971 Wien), “Dame im Ballkleid”, Gouache & Gold auf Karton, München 1909

  • Höhe: 52cm
  • Breite: 45cm

    Datierung: 1909
    Epoche: Jugendstil
    Zeitraum: 1900-1910 and 20. Jhd.
    Technik: Gouache und Gold auf Karton
  • 28.000,00 inkl. MwSt.
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    Beschreibung

    Der Wiener Maler Hans Pellar wurde von seinen Zeitgenossen auch als „Maler der Eleganz“ bezeichnet. Pellar besuchte von 1905 bis 1906 die Wiener Akademie und war bis 1908 an der Malschule von Franz von Stuck. Mit seinen detaillierten und typisch wienerischen Arbeiten zog Hans Pellar schon bald die Aufmerksamkeit einiger berühmter Kunstmäzene auf sich und wurde 1911 vom Großherzog von Hessen an die Künstlerkolonie in Darmstadt berufen. Dort spezialisierte er sich vor allem auf die Portraitmalerei und wurde so einem elitären Sammlerkreis bekannt. Besonders schätzte man seine fantasievollen und leuchtenden Abbildungen von Damen der High Society in eleganten Kleidern. Bekannt sind auch seine humorvollen und teilweise erotischen Szenen aus der Gesellschaft. In seinen Bildern kombiniert Hans Pellar gekonnt die Mystik eines Franz von Stuck mit der Ornamentik und Farbenfreude der Wiener Sezessionisten. Pellar verwendete gerne leuchtende, helle Farben mit Gold und bunten Ornamenten sowie Plaketten, ganz im Stil des großen Gustav Klimt. Diese Techniken verleihen den Werken von Hans Pellar eine starke Distinguiertheit, die ihn aus seinen Zeitgenossen strahlend hervorstechen lässt.
    Unsere „Dame im Ballkleid“ trägt den typischen Pinselstrich von Hans Pellar. Die Farben sind überwiegend leuchtend und hell; Pellar verwendet nur wenige kräftige Farben, wie Dunkelgrün und Rot, und diese auch nur um notwendige Akzente zu setzen. Sehr deutlich sind die Parallelen zu anderen großen Wiener Malern aus der Zeit sichtbar. Während die weißen Pfingstrosen auf der Seite Assoziationen zu Bildern von Carl Moll und August Rieger wecken, erinnern die grotesken Masken im Hintergrund an Arbeiten von Alexander Rothaug. In der Verwendung von Gold als gestalterisches Element erkennt man auch den starken Einfluss eines Gustav Klimt. An Koloman Moser, Josef Hoffmann und andere Kunstgewerbler aus Wien denkt man hingegen bei der Betrachtung der Plaketten und Ornamente am Kleid der Dame. Hans Pellar erschuf mit diesem Gemälde ein charakteristisches Werk, in dem viele Merkmale der sezessionistischen Künstlerszene Wiens aus der Zeit um 1900 repräsentiert werden.

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