Josef Dobrowsky (1889-1964) "Schneeschmelze im Frühling"

SKU 469

Josef Dobrowsky, “Schneeschmelze im Frühling” (Münichholz bei Steyr), Öl auf Holz, signiert u datiert 1954, rückseitig Widmiung

  • Höhe: 55cm
  • Breite: 70cm
  • Datierung: 1954
    Technik: Öl auf Holz
    Expertise:

    Rechts unten signiert und datiert „Josef Dobrowsky 54“
    Rückseitig originale handschriftliche Widmung „Dieses Bild ist ein Geschenk von mir an Mdm Aina Hedly in Sandviken. Josef Dobrowsky“
    Provenienz: schwedischer Privatbesitz

    25.000,00 inkl. MwSt.
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    Beschreibung

    Josef Dobrowsky (1889 – 1964) war ein bedeutender Maler der Zwischenkriegszeit und prägte mit seinen Landschaften und seiner Portätmalerei den Kanon der österreichischen Klassischen Moderne.
    Waren seine frühen Landschaftsbilder und Genreszenen in erdigen Farbtönen noch stark von der flämischen Malerei Pieter Brueghel d. Ä. beeinflusst, so beeindruckt er in seinen späteren Arbeiten mit expressiver Farbgebung. Unsere „Schneeschmelze im Frühling“ stammt aus der späteren Schaffensphase nach dem Zweiten Weltkrieg, in der sich Dobrowsky wieder verstärkt der von ihm favorisierten Landschaftsmalerei widmet.
    Beim Blick in die Landschaft, hält der Maler zunächst die umliegende Umgebung fest und lässt sein Auge dann in die Ferne schweifen. Die charakteristische Wegbiegung des kleinen Ortes Münichholz (heute Stadtteil von Steyr) ist ein wiederkehrendes Motiv in den Arbeiten Dobrowskys. Die Häuser des Weilers liegen teilweise im Schatten. Dort wo die Sonne hinscheint, erstrahlen Schnee und Ziegeldach in leuchtenden Farben und bieten dem Künstler die Möglichkeit, Farbe als Ausdrucksmittel gezielt einzusetzen. Ebenfalls leuchtend gestaltet Dobrowsky die Lichtstimmung am klaren Horizont. Virtuos spielt der Maler mit Licht und Schatten und lässt damit einzelne Partien fast plastisch hervortreten.
    Mit „Schneeschmelze“ fängt er gekonnt die einzigartige Stimmung der Übergangszeit vom Winter zum Vorfrühling ein. Die aperen Flächen lassen schon erahnen, dass der kalte und dunkle Winter bald vorbei sein wird.
    Die Arbeit war ein persönliches Geschenk Dobrowskys im Jahr 1954 an Frau Aina Hedly, wie man der handschriftlichen Widmung des Malers entnehmen kann. Aus dem Nachlass der schwedischen Erstbesitzerin gelingt sie jetzt zum ersten Mal in den Handel, was das Werk zusätzlich interessant macht.

    Künstler

    Josef Dobrowsky (Karlsbad/Böhmen 1889 – 1964 Tullnerbach) war ein bedeutender österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit und prägte mit seinen Landschaften, Blumenstillleben und seiner Portätmalerei den Kanon der österreichischen Klassischen Moderne. Waren seine frühen Landschaftsbilder und Genreszenen in erdigen Farbtönen noch stark von der flämischen Malerei Pieter Brueghel d. Ä. beeinflusst, so beeindruckt er in seinen späteren Arbeiten mit expressiver Farbgebung.

    Dobrowsky wurde 1889 im böhmischen Karlsbad geboren und studierte von 1906 bis 1918 (mit kriegsbedingten Unterbrechungen) an der Akademie der Bildenden Künste in Wien u.a. bei Christian Griepenkerl. Seit 1919 war er als freischaffender Künstler tätig und Mitglied der Wiener Secession. Ab den 1920er Jahren mit den Malerkollegen Ernst Huber, Franz von Zülow und Ferdinand Kitt eng befreundet, war er in den 1930er Jahren auch Teil der losen Künstlergruppe „Zinkenbacher Malerkolonie“. In der Zeit des Nationalsozialismus war Dobrowsky‘s künstlerische Tätigkeit stark eingeschränkt. Erst 1946 wurde er wieder mit der Lehrtätigkeit an der Akademie rehabilitiert. Als Professor für Malerei und Kunsterziehung hat er dort bis 1963 hat er eine ganze Generation von Künstlern geprägt, u.a. Arik Brauer, Alfred Hrdlicka, Wolfgang Hollegha oder Josef Mikl.

    Josef Dobrowsky blieb in seiner Malerei, wie viele Kollegen seiner Generation, dem Gegenständlichen verhaftet. In seiner späteren Schaffensphase fand er verstärkt zur Landschaftsmalerei zurück, in der er die Farbe als unabhängiges Ausdrucksmittel einsetzte.

    Dobrowsky starb 1964 in Tullnerbach/Pressbaum, wo er seit 1959 gelebt hatte. Im Jahr 1914 wurde der Künstler mit einer umfassenden Ausstellung in der Österreichischen Galerie im Belvedere gewürdigt.

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