Keramikvase Eduard Stellmacher Amphora-Werke um 1902

SKU 528

Vase mit Seeungeheuer, Entwurf Eduard Stellmacher, Amphora-Werke Riessner, Stellmacher & Kessel Turn-Teplitz, um 1902, markiert

  • Höhe: 22.5cm
  • Länge: 14cm
  • Breite: 14cm
  • Datierung: 1902 bis 1909
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Weißer Scherben, bunt glasiert, mit Kaltemail bemalt

    markiert mit “Amphora”, Krone, Modellnummer, unleserliche Markierung

    3.400,00 inkl. MwSt.
    SKU 528
    Beschreibung

    Drachen, Saurier und Seeungeheuer waren ein zentrales Thema der Firma Amphora auf der Weltausstellung in Paris 1900 und zählen heute zu den gefragtesten und teuersten Erzeugnissen dieser Manufaktur. Eduard Stellmacher, einer der Leiter der Amphora Werke, entwarf diese Vase um 1900. Inspiriert durch Zeichnungen aus zeitgenössischen Magazinen und japanischen Holzschnitten aus dem 19. Jahrhundert, entstand eine ganze Serie von Vasen mit Ungeheuern. Groteske Keramiken, wie die Erzeugnisse der Martin Brothers aus London oder eben der Manufaktur Amphora, trafen damals den Kunstgeschmack der Kunden.
    Diese Vase mit dem Motiv des jagenden Kalmar verkörpert diese Hinwendung zur grotesken Darstellung um 1900. Das dünnwandige Elfenbeinporzellan ist mit erdigen, matten Tönen grundiert und der Körper des Ungeheuers ist mit einem hellen Ocker und dunklem Braun erhöht dargestellt.
    Die teils vollplastische Gestaltung erzeugt den Eindruck, als ob die Krake aus der Vase ausbrechen würde. Im Mittelteil der Vase heben sich Teile des Körpers von der Vase ab und verleihen dem Tier somit eine beängstigende Lebendigkeit.

    Ausführung

    Die „Amphora-Werke k.k. priv. Keramische Werke Rießner, Stellmacher & Kessel“ wurde 1892 von Hans und Carl Rießner, Eduard Stellmacher und Rudolf Kessel in Turn-Teplitz gegründet. Das Österreich-Ungarische Unternehmen stellte hochqualitatives Kunsthandwerk aus Keramik her und zählt zu den bekanntesten Manufakturen des Jugendstils. Bald nach seiner Gründung beschäftigte das Unternehmen 300 Personen und exportierte seine gefragten Erzeugnisse in die ganze Welt. Neben eher kommerziellen Produkten wurden für Weltausstellungen und andere internationale Kunstmessen aufwändigere Objekte geschaffen. Zu diesen teils monumentalen Ausstellungstücken zählen Vasen mit grotesken Tierwesen wie Drachen und Seeungeheuer, inspiriert von japanischen Holzschnitten, sowie Gefäßen mit Maiden und zarten Frauengestalten in allegorischen Ausführungen. Der hohe Qualitätsanspruch der Gründungsmitglieder brachte das sogenannte „Elfenbein-Porzellan“ hervor, eine glasierte dünnwandige Art der Keramik, welche oft mit Gold, Kaltemailmalerei und Schmucksteinen aufgewertet wurde. Schon damals gewann die Firma mit dieser Technik und der aufwändigen Oberflächengestaltung hohe Auszeichnungen, unter anderem vier „Grand Prix“ auf verschiedenen Weltausstellungen. Heute sind außergewöhnliche Exemplare in den berühmten Jugendstil Museen wie dem Badisches Landesmuseum, Karlsruhe und dem Bröhan-Museum, Berlin vertreten.

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