Kinderbesteck Josef Hoffmann Wimmer-Wisgrill um 1923

SKU 400

Vireteiliges Silber Kinderbesteck Josef Hoffmann Eduard Josef Wimmer-Wisgrill Wiener Werkstätte Entwurf 1912 Ausführung um 1923 Modell S be 8/1, S be 8/2, S be 8/3

  • Höhe: 16cm
  • Länge: 4.5cm
  • Breite: 2cm
  • Datierung: 1922 bis 1924
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Silber, getrieben und gelötet, Hammerschlagdekor
    Expertise:

    Lit: Wiener Werkstätte Katalog, 1928, S. 48, Modell Nrn. S be 8/1, S be 8/2, S be 8/3; Archiv der WW im Museum für angewandte Kunst Wien, Entwurfszeichnung Inv. Nr. KI 12087-12.

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    Beschreibung

    Das Konzept des Gesamtkunstwerkes war während der kompletten Existenz der Wiener Werkstätte das vorherrschende Credo für die Entwerfer und Handwerker der berühmten Kunstgewerbemanufaktur in Wien. Das harmonische Interieur, in dem alles wie aus einer Hand geschaffen war, war ein Anliegen der Jugendstil Designer. So schufen die Mitarbeiter der Wiener Werkstätte unterschiedliche Gegenstände für das alltägliche Leben, die wahre Kunstwerke waren.

    Eduard Josef Wimmer-Wisgrill war einer dieser Mitarbeiter des Wiener Traditionsunternehmens, die mit ihrem Einfallsreichtum eine Reihe von grundunterschiedlichen Gegenständen schufen, die durch die Qualität ihres erstklassigen Designs vereint wurden. Als Schüler von Josef Hoffmann war er mit dessen Stil vertraut und schöpfte oft Inspiration von den Entwürfen seines Meisters. Unser Kinderbesteck zeigt jedoch, dass es sich hier um einen wechselseitigen Prozess handelte. Im Jahr 1912 entwarf es Wimmer-Wisgrill als Einzelstück für „Fräulein Hedwig Marx“, wie die Originalskizze verrät. Das gelungene Design dürfte Josef Hoffmann sehr angetan haben, da der Meister es in Produktion gab und, als höchste künstlerische Anerkennung, es mit seinem Signet versehen ließ. Das Besteck wurde über 15 Jahre später in den Verkaufskatalog der Wiener Werkstätte aus dem Jahr 1928 aufgenommen.

    Künstler

    Josef Hoffmann (Pirnitz 1870– 1956 Wien), Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, war ein äußerst produktiver und vielfältiger Architekt und Entwerfer. Er hat im Laufe seiner Karriere mit diversen Formen, Techniken und Materialien experimentiert. Er erzielte in seinen Entwürfen eine starke Reduktion der Form auf das Essentielle und war Wegbereiter des geometrischen Jugendstiles. So entstand sein charakteristischer, geometrischer Stil. Der Umfang seiner Entwürfe geht von Gebäuden über gesamten Inneneinrichtungen, gemäß dem Konzept des Gesamtkunstwerks, bis hin zu kleinen Detailstücken des Alltags. Eines seiner wesentlichsten Werke ist das Palais Stoclet in Brüssel, ein Gesamtkunstwerk welches er unter anderem in Zusammenarbeit mit Gustav Klimt und Koloman Moser für einen wohlhabende Unternehmer zwischen 1905 und 1911 ausgeführte.

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