Loetz Vase Josef Hoffmann Ätzdekor um 1912

SKU 554

Vase mit Ätzdekor für die Werkbundausstellung Köln, Form und Dekor Josef Hoffmann, Johann Loetz-Witwe, “Neurot auf Schwarz “, um 1912, signiert

  • Höhe: 11cm
  • Breite: 10cm
  • Datierung: 1912 bis 1914
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Farbloses Glas, formgeblasen, Grund Neurot, rot-brauner Überfang, geätzter floraler Dekor,

    Am Boden gechnittene Signatur “Prof. Hoffmann”, am Stand “Loetz”
    Lit.: Abbildung in E. Ploil, H. Ricke u.a. (Hg.), „Loetz – Böhmisches Glas 1880-1940, Werkmonographie“, Band 1, Prestel Verlag, München 1989, Nr. 328, S. 272;
    E. Ploil, H. Ricke u.a. (Hg.), „Loetz – Böhmisches Glas 1880-1940“, Band 2, Musterschnitte, Prestel Verlag, München 1989, Musterschnitt Serie II Nr. 8126, S. 221;
    Waltraud Neuwirth, Loetz Austria 1905 –1918. Wien 1986, Abb. 303, S. 323; Archiv der Wiener Werkstätte im MAK, Inv. Nr. KI 7823-75

    15.000,00 inkl. MwSt.
    SKU 554
    Beschreibung

    Im Jahr 1911 beauftragte das Museum für Kunst und Industrie Josef Hoffmann mit der Realisierung von Entwürfen für die Winterausstellung. Die reduzierte Darstellung von Glockenblumen mit Blattwerk, in Verbindung mit einem streng geometrischen Muster, spiegelt genau seine Formsprache wider.
    Die Vase mit Ätzdekor wurde in einem aufwändigen Verfahren produziert. Zuerst wurde das farblose Werkstück „Neurot“ unterfangen, anschließend dunkelbraun überfangen. In mehre-ren Arbeitsschritten wurde der Überfang mit Säure weggeätzt, ein Vorgang, bei dem es sehr schwer ist, gerade Linien und geometrische Muster darzustellen.

    Die Farbkombination und die Signatur “Prof. Hoffmann” machen unsere Vase zu einem besonders herausragenden Objekt dieser Schaffensperiode und zu einem wichtigen Zeitzeugnis vor der Werkbund Ausstellung 1914 in Köln.

    Künstler

    Josef Hoffmann (Pirnitz 1870– 1956 Wien), Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, war ein äußerst produktiver und vielfältiger Architekt und Entwerfer. Er hat im Laufe seiner Karriere mit diversen Formen, Techniken und Materialien experimentiert. Er erzielte in seinen Entwürfen eine starke Reduktion der Form auf das Essentielle und war Wegbereiter des geometrischen Jugendstiles. So entstand sein charakteristischer, geometrischer Stil. Der Umfang seiner Entwürfe geht von Gebäuden über gesamten Inneneinrichtungen, gemäß dem Konzept des Gesamtkunstwerks, bis hin zu kleinen Detailstücken des Alltags. Eines seiner wesentlichsten Werke ist das Palais Stoclet in Brüssel, ein Gesamtkunstwerk welches er unter anderem in Zusammenarbeit mit Gustav Klimt und Koloman Moser für einen wohlhabende Unternehmer zwischen 1905 und 1911 ausgeführte.

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