Ludwig Heinrich Jungnickel "Tigerkopf"

SKU 416

Ludwig Heinrich Jungnickel “Tigerkopf” Bleistift, Kohle, Aquarell um 1935, signiert, Nachlasstempel, 29 x 31 cm, gerahmt

  • Höhe: 29cm
  • Breite: 31cm
  • Datierung: 1934 bis 1936
    Epoche: Klassische Moderne
    Technik: Kohlestift und Aquarell auf Papier, gerahmt
    Expertise:

    Mitte unten signiert “L.H.Jungnickel”

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    Beschreibung

    Ludwig Heinrich Jungnickel gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Tiermalern des 20. Jahrhunderts. Mit seinen zahlreichen Tierporträts, ausgeführt in unterschiedlichen Techniken, ist er ein sensibler Beobachter exotischer Tiere (Schönbrunn) aber auch der heimischen Tierwelt. Das Motiv des Tigers hat Jungnickel immer wieder festgehalten: ob in den frühen Schablonenspritztechniken, Holzdrucken und natürlich auch in Zeichnungen.
    Unser Tigerkopf wurde ca. 1935 geschaffen. Im Profil dargestellt, vermittelt uns Jungnickel meisterhaft die Schönheit dieses exotischen Raubtieres, aber auch dessen gefährliche Wildheit. Die Zeichnung in Bleistift und Kohle ist zart und zugleich wirkungsvoll aquarelliert. Diese Arbeit zählt zu den schöneren Darstellungen von Tigern aus dem Oeuvre von Jungnickel.

    Künstler

    Der deutsch-österreichische Maler Ludwig Heinrich Jungnickel (Wunsiedel 1881 – 1965 Wien) brillierte bereits als Jugendlicher mit seinem außergewöhnlichen Talent und schlug anfänglich die Laufbahn eines Kirchenmalers ein. Bald verließ er aber das Kärntner Kloster, wo er seine Lehre begonnen hatte, und setzte seine Ausbildung an den Münchener und Wiener Kunstakademien fort. Später arbeitete er für die Wiener Werkstätte, für die er mehrere Designs für unterschiedliche Gegenstände lieferte, vornehmlich für Stoffe, Teppiche und Tapeten. Einer seiner bedeutendsten Aufträge war die Mitarbeit an der Ausgestaltung des berühmten Palais Stoclet in Brüssel. An diesem ikonischen Bauwerk arbeiteten die wichtigsten österreichischen Künstler ihrer Zeit, darunter Gustav Klimt, Josef Hoffmann und Michael Powolny. Ludwig Heinrich Jungnickel entwarf für das Palais einen umlaufenden Wandfries für das Kinderzimmer. Sein künstlerischer Durchbruch gelang Jungnickel mit sogenannten Schablonenspritztechniken. Bei der internationalen Kunstausstellungen in Amsterdam und Rom im Jahr 1911 wurde er erstmal ausgezeichnet. Ab 1924 war Jungnickel ebenfalls Mitglied des Künstlerhauses. Jungnickel ist heute vor allem für sein grafisches Werk und für seine Landschafts- und Tierdarstellungen bekannt. Wie kein zweiter Maler des Jugendstils gelang es ihm die Seele und den Charakter der von ihm abgebildeten Tiere einzufangen und an den Betrachter zu vermitteln.

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