Max Kahrer „Waldbach am Gsollgraben“

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Max Kahrer 1841 Temesvar – 1937 Klosterneuburg Öl auf Holz „Waldbach am Gsollgraben“ Signiert „Max Kahrer 1935″

Datierung: 1935
Technik: Öl auf Holz
Expertise:

rückseitig signiert „Max Kahrer 1935“
rückseitig Widmung „Dem lieben Fräulein Vickerl zum Christkindl 1935“

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Beschreibung

Maximilian Kahrer studierte an der Wiener Akademie unter Rumpler und Griepenkerl. 1903 war er bereits im berühmten Hagenbund aktiv und wurde von 1905 bis 1907 auch Mitglied desselben. 1908 fand im Stift Klosterneuburg seine erste selbst bespielte Ausstellung statt. In dieser Zeit machte Kahrer auch die Bekanntschaft mit Egon Schiele, welcher mehrere Portraitskizzen von Kahrer anfertigte. Kahrer stellte ebenfalls auf der Secessionsausstellung 1908 aus und im Wiener Künstlerhaus ab 1920.

Kahrer fertigte vornehmlich Landschaftsbilder aus der Umgebung von Klosterneuburg an. Seltener sind Portraits oder Stilleben. Seine Gemälde zeichnen sich vor allem durch eine freundliche, lebendige Farbpalette aus. Selbst bei übermäßiger Verwendung von kühlen Blau- und Grüntönen wirken seine Motive niemals kalt oder abweisend sondern spiegeln die Herrlichkeit und Vollkommenheit der Natur wider.

Signiert „Max Kahrer 1935“

Künstler

Maximilian Kahrer (Timisoara 1878 – 1937 Klosterneuburg) studierte an der Wiener Akademie unter Franz Rumpler und Christian Griepenkerl. 1903 war er bereits in der Künstlervereinigung Hagenbund aktiv und von 1905 bis 1907 auch Mitglied desselben. 1908 fand im Stift Klosterneuburg seine erste selbst bespielte Ausstellung statt. In dieser Zeit machte Kahrer auch die Bekanntschaft mit Egon Schiele, welcher mehrere Portraitskizzen von Kahrer anfertigte. Kahrer stellte ebenfalls auf der Secessionsausstellung 1908 aus und im Wiener Künstlerhaus ab 1920.

Kahrer fertigte vornehmlich Landschaftsbilder aus der Umgebung von Klosterneuburg an. Seltener sind Portraits oder Stilleben. Seine Gemälde zeichnen sich vor allem durch eine freundliche, lebendige Farbpalette aus. Selbst bei übermäßiger Verwendung von kühlen Blau- und Grüntönen wirken seine Motive niemals kalt oder abweisend sondern spiegeln die Schönheit der Natur wider.

Arbeiten von Max Kahrer befinden sich heute in der Österreichischen Sammlung Belvedere und im Wien Museum.

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