Michael Powolny Indianer Putto

SKU 69

Indianerputto, E: Michael Powolny A: Sommerhuber, bunt glasiert, 1925/30 H:32cm,WV248

  • Höhe: 32cm
  • Datierung: 1925 bis 1930
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Roter Scherben, bemalt und glasiert
    Expertise:

    Lit.: Elisabeth Frottier, „Michael Powolny – Keramik und Glas aus Wien 1900 bis 1950“, Böhlau Verlag, Im Werksverzeichnis WV248

    14.000,00 inkl. MwSt.
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    Beschreibung

    Indianerputto, Entwurf Michael Powolny, Ausführung Franz Sommerhuber, bunt glasiert, 1925/30, Höhe 32cm, WV248
    Es handelt sich hier um einen Putto mit Indianergewand, so wie Pfeil und Köcher als weitere Attribute. Ursprünglich war dieser Entwurf in Blau und Weiß für eine Ofenbekrönung konzipiert, wurde aber auf Kundenwunsch auch als alleinstehende Skulptur mit farbiger Glasur ausgeführt und ist daher sehr selten. Sein Körper ruht auf einer, für Powolny typischen, üppigen Blumenpracht aus Glockenblumen. Als Farben wurden bei der Herstellung Stahlblau, welches sich auch immer in den Traubendarstellungen in anderen Werken Powolnys findet, Kupferoxyd farbiges Grün und ein Sonnengelb verwendet.

    Künstler

    Michael Powolny (Judenburg 1871 – 1954 Wien) ist einer der bekanntesten Keramikkünstler des Wiener Jugendstils. Nach seiner Hafnerlehre studierte er an der Wiener Kunstgewerbeschule, wo er zeitweise auch lehrte. Bald schon gehörte er dem inneren Kreis der Wiener Secessionisten an und war an der Ausstattung bedeutender Gesamtkunstwerke im Sinne der Wiener Werkstätte beteiligt; so am legendären Kabarett Fledermaus in Wien oder am Brüsseler Palais Stoclet. 1905 gründete er zusammen mit Berthold Löffler die „Wiener Keramik“, deren Objekte von der Wiener Werkstätte vertrieben wurden. 1912 fusionierte die Wiener Keramik zur „Vereinigten Wiener und Gmundner Keramik“, die weiterhin Entwürfe von Powolny und Löffler ausführte. Viele großformatige Entwürfe Powolny‘s wurden ab ca. 1914 auch von der Firma Wienerberger produziert (Skulpturen, Kachelöfen, Bauplastiken).

    Im Kunstgewerbe des Jugendstils wird der Name Powolny insbesondere mit den secessionistischen Figurinen (Schöne Helena) und den beliebten Jahreszeiten-Putten assoziiert. Mit seinen kindlich-heiteren Putti prägte Powolny maßgeblich die Ästhetik der dekorativen Kleinplastik des Wiener Jugendstils. Powolny gestaltete aber auch große figurale Keramiken, wie für das Palais Stoclet oder das Dianabad. Als Designer entwarf Powolny zudem Glasobjekte, so z.B. für die Glasmanufaktur Johann Loetz Witwe oder die Wiener Traditionsfirma J. & L. Lobmeyr.

    Fantasievoll-dekorative Kleinplastiken Powolny`s sowie Glasobjekte befinden sich heute in Jugendstil-Sammlungen wichtiger Kunstgewerbemuseen, so z.B. im MAK in Wien.

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