Vasenpaar Josef Hoffmann

SKU 437

Paar Tischaufsätze (Vasen), Josef Hoffmann, Wiener Werkstätte, Messing getrieben, verlötet, markiert, 1920er Jahre, 1/2 mit Wolfi B./ Paar 26.000€, einzeln je 15.000,-€

  • Höhe: 29cm
  • Länge: 16.5cm
  • Breite: 16.5cm
  • Datierung: 1922 bis 1928
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Messing, getrieben und verlötet
    Expertise:

    Lit.: Gabriele Fahr-Becker, “Wiener Werkstätte 1903-1932”, Taschen Verlag, Köln 1994, S. 164
    Vgl. Entwurfszeichnung von Josef Hoffmann für “Vase” im Archiv der Wiener Werkstätte im MAK, Inv.Nr. Kl 11969-13

    26.000,00 inkl. MwSt.
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    Beschreibung

    Josef Hoffmann war einer der leitenden Designer der Wiener Werkstätt. Seine Entwürfe reichten von Beleuchtungsgegenständen, Möbelstücken zu Tee-Servicen, Gläsern, Aschenbechern und ganzen Rauchergarnituren. In den späten 1920ern und frühen 30ern rutschte die Wiener Werkstätte in große finanzielle Probleme. Die globale Situation der Finanzmärkte und die hohe Arbeitslosigkeit gemischt mit großen wirtschaftlichen Problem waren zu viel für die Wiener Kunstwerkstätte und so wurde die Wiener Werkstätte im Jahr 1932 komplett liquidiert.
    Die Künstler der Wiener Werkstätte arbeiteten dennoch ohne Unterlass trotz der schlechten Zeiten weiter und schufen, wie gewohnt, brillante Designs. Diese Vasen wurden in den frühen 1920ern entworfen, vermutlich um 1921. Die Ausführung ist perfekt und die Punzierung ist scharf und klar.

    Künstler

    Josef Hoffmann (Pirnitz 1870– 1956 Wien), Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, war ein äußerst produktiver und vielfältiger Architekt und Entwerfer. Er hat im Laufe seiner Karriere mit diversen Formen, Techniken und Materialien experimentiert. Er erzielte in seinen Entwürfen eine starke Reduktion der Form auf das Essentielle und war Wegbereiter des geometrischen Jugendstiles. So entstand sein charakteristischer, geometrischer Stil. Der Umfang seiner Entwürfe geht von Gebäuden über gesamten Inneneinrichtungen, gemäß dem Konzept des Gesamtkunstwerks, bis hin zu kleinen Detailstücken des Alltags. Eines seiner wesentlichsten Werke ist das Palais Stoclet in Brüssel, ein Gesamtkunstwerk welches er unter anderem in Zusammenarbeit mit Gustav Klimt und Koloman Moser für einen wohlhabende Unternehmer zwischen 1905 und 1911 ausgeführte.

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