Zigarettenkassette Josef Hoffmann Wiener Werkstätte 1904

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Zigarettenkassette, Josef Hoffmann, Wiener Werkstätte, 1904, markiert und gewidmet

  • Höhe: 4cm
  • Länge: 10cm
  • Breite: 14cm
  • Datierung: 1904
    Technik: Alpaka, außen mit Hammerschlagdekor
    Expertise:

    Lit.: originale Entwurfszeichnung im Archiv der Wiener Werkstätte im MAK Wien, Inv. Nr. KI 12047-25; zeitgenössisches Foto im Archiv der Wiener Werkstätte im MAK Wien, Inv. Nr. GO 2106

    16.000,00 inkl. MwSt.
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    Beschreibung

    Die Wiener Werkstätte wurde 1903 von Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer gegründet, ursprünglich als Metallwerkstätte. Die frühen Entwürfe der Wiener Werkstätte sind durch eine strenge Linie charakterisiert. Dabei bilden diese Designs aus der Feder von Moser und Hoffmann die ersten Beispiele des geometrischen Wiener Jugendstils. Unsere große Zigarettendose fällt in diese früheste Zeit und wurde zwischen 1904 und 1905 hergestellt.
    Flach und schlicht, in rechteckiger Grundform gehalten, kann man an ihr deutlich das „Kunstwollen“ Hoffmanns erkennen. Die Seitenteile der Kassette leicht nach innen versetzt, lassen sie die vier abgerundeten Ecken optisch hervortreten. Damit verleiht Hoffmann dem flachen Gegenstand ein geometrisches Design und eine optische Leichtigkeit. Der technisch aufwändige und perfekt ausgeführte Hammerschlagdekor tut hier sein Übriges um aus dem Gebrauchsgegenstand ein wahrhaft herausragendes frühes Designobjekt zu machen.
    Interessant ist neben der kompletten und deutlichen Punzierung auch die auf der Innenseite des Deckels eingeprägte Widmung: “IHREM LIEBEN DOCTOR SINGER IN DANKBARKEIT APRIL-MAI 1909 E. R.”. Unsere Kassette kommt aus dem Nachlass von Dr. Richard Singer. Er lebte in Wien und war mit der Urgroßmutter der Schauspielerin Adele Neuhauser verheiratet.

    Künstler

    Josef Hoffmann (Pirnitz 1870– 1956 Wien), Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, war ein äußerst produktiver und vielfältiger Architekt und Entwerfer. Er hat im Laufe seiner Karriere mit diversen Formen, Techniken und Materialien experimentiert. Er erzielte in seinen Entwürfen eine starke Reduktion der Form auf das Essentielle und war Wegbereiter des geometrischen Jugendstiles. So entstand sein charakteristischer, geometrischer Stil. Der Umfang seiner Entwürfe geht von Gebäuden über gesamten Inneneinrichtungen, gemäß dem Konzept des Gesamtkunstwerks, bis hin zu kleinen Detailstücken des Alltags. Eines seiner wesentlichsten Werke ist das Palais Stoclet in Brüssel, ein Gesamtkunstwerk welches er unter anderem in Zusammenarbeit mit Gustav Klimt und Koloman Moser für einen wohlhabende Unternehmer zwischen 1905 und 1911 ausgeführte.

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