Zwei Tischaufsätze Wiener Werkstätte ca. 1923

SKU 267

PAAR Tischaufsätze J.Hoffmann u P.Häusler_x000D_
Zwei Tischaufsätze, Wiener Werkstätte, Philipp Häusler und Josef Hoffmann, um 1923, Messing getrieben, fein gearbeitet, am Boden markiert

  • Höhe: 8cm
  • Breite: 27cm
  • Datierung: 1922 bis 1924
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Messing, getrieben, gefaltet und poliert/ brass beaten polished
    Expertise:

    Lit.: Archiv der Wiener Werkstätte im Museum für angewandte Kunst Wien, Modellnummer M ja 1 – M 3676, Inventar Nummer: WWKA 602

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    Beschreibung

    Josef Hoffmann entwarf um 1920 einige bedeutende Objekte die heute noch wegweisend sind für Design und Art Deco in Europa. Aus dieser Zeit stammen auch Formen wie diese Jardiniere oder das bekannte Raucherservice Nummer „M ga 4“. Messing wurde nach dem ersten Weltkrieg verstärkt aufgrund seiner polierten Goldoptik verwendet und viele Entwürfe wurden in diesem Material ausgeführt.
    Die Marke „f“ am Boden deutet auf eine Mitwirkung des Hoffman Schülers Philipp Häusler hin, er zeichnete damals für einige Arbeiten im Bereich Metall, Beleuchtungskörper und Keramik verantwortlich.
    Die Schalen ist perfekt gearbeitet, die Treibarbeiten makellos und kunstvoll.

    Künstler

    Josef Hoffmann (Pirnitz 1870– 1956 Wien), Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, war ein äußerst produktiver und vielfältiger Architekt und Entwerfer. Er hat im Laufe seiner Karriere mit diversen Formen, Techniken und Materialien experimentiert. Er erzielte in seinen Entwürfen eine starke Reduktion der Form auf das Essentielle und war Wegbereiter des geometrischen Jugendstiles. So entstand sein charakteristischer, geometrischer Stil. Der Umfang seiner Entwürfe geht von Gebäuden über gesamten Inneneinrichtungen, gemäß dem Konzept des Gesamtkunstwerks, bis hin zu kleinen Detailstücken des Alltags. Eines seiner wesentlichsten Werke ist das Palais Stoclet in Brüssel, ein Gesamtkunstwerk welches er unter anderem in Zusammenarbeit mit Gustav Klimt und Koloman Moser für einen wohlhabende Unternehmer zwischen 1905 und 1911 ausgeführte.

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